Start Allgemein Cyberpunk: Schnittstellen zwischen digitaler und analoger Welt

Cyberpunk: Schnittstellen zwischen digitaler und analoger Welt

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© Photo by Viki_B (Author), Pixabay Licence (Licence)

Cyberpunkt war nicht immer digital. Lange vor dem Release des Open-World-Action-Rollenspiels Cyberpunk 2077 bildeten sich die eigentlichen Wurzeln im realen, analogen Raum – und zwar vor nunmehr fast vierzig Jahren. Die Neuromancer-Trilogie, eine Romanserie von William Gibson, bildete den ersten zarten Spross, der 1984 in Amerika für Aufsehen sorgte. Die Bücher kamen 1987 nach Deutschland und eroberten dort eine große Fangemeinde. Sie gelten als geistige Grundlage des gesamten Cyberpunk-Universums, seien es nun virtuelle oder analoge Elemente.

Von der Trilogie über das analoge Rollenspiel bis hin …

Die Trilogie war William Gibsons Debütwerk, sein erster Wurf sollte direkt etwas ganz Großes werden. Der Autor erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen im Bereich Science-Fiction-Literatur, einer davon kam sogar aus Japan (der Seiun Award). Der Rollenspielautor Mike Pondsmith griff das Thema auf und brachte 1988 seine eigene Interpretation im Verlag R. Talsorian Games auf den Markt. Die deutsche Variante erschien erst vier Jahr später, 1992, und die Fans nahmen sie höchst dankbar auf. 2007 folgte eine Neuauflage unter dem Namen V3.0, die allerdings nicht jedem passte und deshalb für viele Diskussionen sorgte. 2008 durften sich die begeisterten Rollenspieler über die zweite Auflage von Cyberpunk 2020 in deutscher Version freuen: Das Altgewohnte im neuen Gesicht, damit war die Stimmung gerettet.

… zum Cyberpunk Computerspiel!

Das Cyberpunk-Computerspiel entstand nicht vor zwei Jahren einfach aus dem Nichts. Die erste Ankündigung erfolgte bereits acht Jahre zuvor, nämlich 2012. Die Entwicklung des hochkomplexen Games beanspruchte dann noch so viel Zeit, dass unterwegs manchem Fan Zweifel kamen, ob es überhaupt zum Release reichte. Dass Spiele sowohl analog als auch digital Erfolge feiern, ist nebenbei gesagt gar nicht so selten.

Die allseits bekannten Casino Games stammen ebenfalls aus der physischen Welt und sind auch weiterhin darin verankert. Durch Freispiele locken die virtuellen Anbieter ihre Zielgruppe an, auch das ist ein altes Erbe aus der analogen Geschichte. Das Portal casinos.de gewährt einen schnellen Überblick über die besten seriösen Online Casinos mit Freispielen ohne Einzahlung. Ein Free Spin eröffnet die Chance auf ein kostenloses Startguthaben. Damit sichern sich sowohl blutige Anfänger als auch am analogen Spieltisch erprobte Hobbyspieler einen flotten und risikolosen Übertritt in die digitale Gaming-Welt.

So wurde das analoge Cyberpunk-Spiel digital

Ein ähnliches Erlebnis haben zahlreiche Cyberpunk-Freunde rund um den Erdball hinter sich: Vielleicht wurden sie schon in den 80er-Jahren angefixt durch Gibsons spannende Bücher oder traten in den 90er bzw. den frühen 2000ern einer Rollenspielrunde bei. 2012 vernahmen sie die frohe Botschaft vom Sprung in die digitale Dimension, doch mussten sie noch eine ganze Weile am physischen Tisch verbringen, bis es endlich so weit war. Free Spins gab es nicht, das Computerspiel Cyberpunk 2077 kostete ganz reale Euros, aber für die bestehende Fangemeinde war die Verlockung so groß, dass dies keine Rolle für sie spielte.

Ein Riesenprojekt mit vielen Facetten

Die virtuelle Version spielt 57 Jahre später als das Paper-&-Pen-Rollenspiel, was bereits am Namen erkennbar ist. Entwickelt wurde das Spiel von CD Projekt RED auf dem hauseigenen REDengine4. Mehr als 500 Mitarbeiter arbeiteten fleißig an der Fertigstellung dieses außergewöhnlichen Spiels, übertrugen sorgsam die Atmosphäre der analogen Vorlage auf ihr Projekt. Sie fügten aber auch allerhand neue kreative Ideen hinzu, sodass ein starker Mix entstand, der auf dem Markt wie eine Bombe einschlagen sollte. Zur Unterstützung der Produktion gründete der Produzent eine eigene neue Abteilung in Breslau und ging eine Kooperation mit QLOC, Nvidia und DigitalScapes ein. Mike Pondsmith betätigte sich als fleißiger Berater, von ihm stammte die Cyperpunk-Vorlage.

Und natürlich gibt es auch einen exklusiven Soundtrack für das Spiel, an dem mehrere begabte Musiker beteiligt waren, darunter Marcin Przybyłowicz. Insgesamt liegt die geschätzte Teilnehmerzahl am gesamten Projekt „Cyperpunk 2077“ bei sagenhaften 5200 Leuten. Das zeigt deutlich, wie groß die Sache war – und immer noch ist.

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Neue analoge Adaptionen schließen den Kreis

Interessant scheint an dieser Stelle auch, dass der Weg von der Romantrilogie über das analoge Rollenspiel bis hin zum Computer Game hiermit noch nicht beendet ist. Längst sind verschiedene weitere Adaptionen auf dem Weg oder bereits auf dem Markt angekommen, zum Beispiel ein Kartenspiel, ein Anime und eine Cyberpunk Comic-Serie. Der Eroberungszug bewegt sich also vom digitalen Raum wieder zurück in die physische Welt. Damit schließt sich der Kreis unter der Prämisse, dass auch in der Zukunft freudige Überraschungen auf feurige Cyberpunk-Fans warten.